Aktuelles aus dem Gesundheitspark

Ich habe mein Bestes gegeben

13 Barmherzige Schwestern der Klinik Vincentinum gehen in Ruhestand und ziehen sich in den neuen Wohnkomplex der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in der Gögginger Straße zurück.

Jahrzehnte der Hingabe sind nicht spurlos vorübergegangen: „Gebetet, gearbeitet, gegessen, geschlafen“, fasst Sr. Adelsindis die Jahre ihres Berufs- und Ordenslebens in der Klinik Vincentinum seit 1966 zusammen. Für jeden Berufstätigen könnte diese Auflistung etwas ernüchternd und bedrückend klingen. Ist das etwa alles im Leben? Für die Barmherzigen Schwestern war ein solches Leben die Erfüllung ihres Selbstverständnisses und ihres Auftrags. Ihr klösterliches Leben sowie ihre Hingabe an die Menschen drücken für sie Sinn und Zweck ihres Daseins aus: „Das ist unsere Sendung: Den Armen und Kranken Mensch-gewordene Gottesgüte zu sein und diese an Gottes Stelle zu vertreten“ hat der Ordensheilige Vinzenz von Paul den Barmherzigen Schwestern aufgetragen. Diese besondere Art, mit den Menschen umzugehen, hat viele positive Auswirkungen auf die Patienten in einem Krankenhaus. Die dadurch entstehende Atmosphäre der Wärme und Herzlichkeit ist für die Patienten spürbar und wird dankend entgegengenommen. Die Ergebnisse der kontinuierlichen Patientenrückmeldungen bestätigen dies: „Äußerst fürsorglicher Umgang“ oder „der Mensch zählt hier sehr viel“ ist nicht selten auf den Feedbackbögen der Patienten zu lesen.

Für 13 Barmherzige Schwestern ist nun die Zeit gekommen, ihre aktive Arbeit in der Klinik Vincentinum zu beenden und ihren Ruhestand in Göggingen zu genießen. Andere 12 Ordensschwestern bleiben noch im Dienst im Vincentinum, hauptsächlich in der Seelsorge. Zur Würdigung ihrer Tätigkeit ist derzeit eine Ausstellung unter dem Titel „Verschenkt“ im Foyer der Klinik zu sehen. Sie zeigt fotografische Porträts der ausscheidenden Schwestern des Berliner Kunstfotografen Andrée Kaiser. Eine dazugehörige Festschrift gibt Interviews mit Details aus dem Leben und Wirken der geistlichen Schwestern wieder, die verabschiedet wurden. Die Geschäftsführung der Klinik Vincentinum dankt den Schwestern für ihren unersetzlichen Dienst an den Kranken: „Sie sind, sowohl in Ihrer Spiritualität als auch in Ihrem praktischen Einsatz uns allen zu Vorbildern geworden, und das bleiben sie auch“, so Jürgen Schiele, Geschäftsführer der Klinik.

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