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Höchste Qualität bei künstlichen Gelenken im Vincentinum

18.12.2017. An der Klinik Vincentinum in Augsburg wird die Versorgung mit künstlichen Gelenken (Endoprothesen) bereits seit vielen Jahren von mehreren dort belegärztlich tätigen Orthopäden auf hohem fachlichen Niveau angeboten, unter anderem durch Dr. Elmar Renner und Dr. Chaled El Masry. Zusammen mit der Klinik wurden sie 2014 als EndoProthetikZentrum (EPZ) durch EndoCert zertifiziert. Hierfür existieren spezielle, besonders hohe Anforderungen, die durch die permanent qualitativ hohen Leistungen im Fachbereich Orthopädie und Unfallchirurgie am Vincentinum erfüllt werden. Die Artemed-Klinikgruppe, die die Klinik Vincentinum im Juli von den Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul übernommen hat, legt großen Wert auf die Weiterführung des Zentrums und dessen sehr hohe Qualitätsstandards. Die umfassenden Qualitätsanforderungen müssen in regelmäßigen Abständen bestätigt werden. 2017 stellte sich das EPZ im vierten Jahr seines Bestehens erneut erfolgreich dem Prüfverfahren und der damit verbundenen Qualitätskontrolle durch unabhängige Auditoren.

Große Vorteile für Patienten

Die Vorteile einer Behandlung in einem zertifizierten Endoprothetikzentrum liegen für den Patienten auf der Hand: Die Patientensicherheit steht immer im Vordergrund. So ist die Behandlungsqualität sowohl bei einer Erstimplantation als auch beim Austausch eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks durch streng festgelegte Abläufe und transparente Prozesse gesichert – vom Erstkontakt bis zur Nachsorge. Ein interdisziplinäres Behandlungsteam aus hochqualifizierten Mitarbeitern hält sich strikt an standardisierte Verfahren und anerkannte Methoden. Dabei wird jeder einzelne Schritt dokumentiert.

Ein weiterer Vorteil für den Patienten ist das umfangreiche Fachwissen und die Erfahrung der Ärzte, des OP- und Pflegepersonals sowie der Physiotherapeuten in der Behandlung und Versorgung der Patienten. Dr. Elmar Renner ist Facharzt für Orthopädie und verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der gewebeschonenden minimalinvasiven Knie- und Hüft-Endoprothetik. Er ist Leiter und Hauptoperateur des EndoProthetikZentrums am Vincentinum. Im Jahr 2016 führte er im EPZ am Vincentinum 351 Hüft- und 296 Knie-Erstimplantationen durch. Dazu kamen 21 Hüft- und 23 Knie-Wechselimplantationen.

Sein Kollege Dr. Chaled El Masry ist ebenfalls Orthopäde und leitender Belegarzt der Klinik Vincentinum. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er spezialisiert auf die minimalinvasive Implantation von Hüft- und Knieendoprothesen. Er ist Koordinator und Hauptoperateur des EPZ. 2016 implantierte er 114 Endoprothesen am Hüft- und 73 Endoprothesen am Kniegelenk im EPZ am Vincentinum. Außerdem nahm er zwölf Wechseloperationen am Hüft- und neun Wechseloperationen am Kniegelenk vor.

Alle Mitarbeiter eines EPZ sind darüber hinaus zu regelmäßigen Aus-, Weiter- und Fortbildungen verpflichtet.

Der Patient kann sich darauf verlassen, dass die sehr hohe Qualität bei der Behandlung in einem EndoprothetikZentrum durch die regelmäßig stattfindende unabhängige Überprüfung der Qualitätsanforderungen durch ein externes Zertifizierungsunternehmen dauerhaft sichergestellt und permanent noch weiter verbessert wird.

Registrierung im Endoprothesenregister

Die Patienten im EPZ am Vincentinum profitieren außerdem von dessen Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD), wo eingesetzte Prothesen nach der Zustimmung des Patienten verschlüsselt registriert werden. Das EPRD verfolgt das Ziel, die Qualität der verwendeten Endoprothesen zu sichern und zu verbessern und dadurch die Patientensicherheit zu erhöhen, damit Wechsel-Operationen verringert werden können. Denn je mehr über die Qualität von künstlichen Hüft- und Kniegelenken bekannt ist, desto gezielter können die Ärzte im Krankenhaus Patienten beraten und den Einsatz von Ersatzgelenken steuern. Das EPRD bewertet und vergleicht die Qualität der künstlichen Gelenke und beurteilt deren Haltbarkeit. Der umfangreiche Datenpool des EPRD erlaubt es künftig, die Ursachen für einen eventuellen Misserfolg bei einem Endoprothesen-Eingriff leichter als bisher aufzuschlüsseln. So lässt sich im Ausnahmefall klären, ob die verwendeten Implantate, das operative Vorgehen oder patientenspezifische Merkmale für eine erneute Operation verantwortlich sind. Wenn sich beispielsweise ein eingebautes künstliches Gelenk als schadhaft herausstellen sollte, können die Krankenkassen oder die teilnehmende Klinik die Prothesen bei jenen Patienten überprüfen, die ebenfalls mit diesen Implantaten versorgt wurden. So lässt sich frühzeitig gegensteuern.

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